KI für Industrie in Vorarlberg: Goma-IT automatisiert Auftragserfassung, Lieferantendokumente, Reklamationen und Reporting — betreut aus Bludenz.
Goma-IT unterstützt produzierende Betriebe in Vorarlberg dabei, die Verwaltung rund um die Fertigung zu automatisieren: Auftragserfassung, Lieferantendokumente, Reklamationen, Schichtübergaben und Reporting. Die KI-Agentur aus Bludenz baut dafür Workflows, die sich in bestehende ERP- und Bürosysteme einfügen — auf EU-Servern oder selbst gehostet, mit menschlicher Freigabe an allen entscheidenden Stellen. Nichts verlässt den Betrieb ungeprüft, und der Ansprechpartner bleibt vom ersten Gespräch bis zum laufenden Betrieb derselbe.
Vorarlberg ist Industrieland: Metallverarbeitung und Maschinenbau, Textilbetriebe mit langer Tradition, Lebensmittelproduzenten und Zulieferer prägen die Betriebslandschaft zwischen Bodensee und Montafon. Die Fertigung selbst ist in vielen dieser Betriebe hochautomatisiert — CNC-Maschinen, Roboterzellen, getaktete Linien.
Das Büro dahinter arbeitet oft noch ganz anders: Bestellungen kommen als PDF, Lieferscheine auf Papier, die Schichtübergabe steht auf einem Zettel, und das Monatsreporting entsteht am Wochenende in Excel. Genau an dieser Lücke setzt Goma-IT an — nicht an der Maschine, sondern an den Informationsflüssen zwischen Produktion, Einkauf, Verkauf und Verwaltung.
Dazu kommt der Arbeitsmarkt: Erfahrene Sachbearbeiter und Industriekaufleute sind im ganzen Land schwer zu finden. Umso weniger sollten die vorhandenen ihre Zeit mit Abtippen, Suchen und Nachfragen verbringen.
Ein dritter Punkt betrifft die Datenhoheit: Kalkulationen, Kundenpreise und Konstruktionsunterlagen gehören nicht in US-Consumer-Tools mit unklarer Datenverwendung. Goma-IT arbeitet deshalb mit Systemen auf EU-Servern oder — wo gewünscht — mit selbst gehosteten Lösungen auf Ihrer eigenen Infrastruktur.
Die folgenden Szenarien sind typische Muster aus produzierenden KMU — keine Einzelfälle, sondern Abläufe, die in ähnlicher Form in vielen Betrieben vorkommen.
| Bereich | Routine heute | Mit Automatisierung |
|---|---|---|
| Auftragserfassung | Bestell-PDFs abtippen | Erfassungsvorschlag im ERP, Mensch gibt frei |
| Einkauf | Dokumente manuell ablegen und vergleichen | Automatische Zuordnung, Abweichungen werden gemeldet |
| Reklamationen | Mails weiterleiten, Daten zusammensuchen | Strukturierte Erfassung samt Antwortentwurf |
| Schichtübergabe | Zettel und Zuruf | Diktierte Notiz wird zum durchsuchbaren Protokoll |
| Reporting | Excel-Handarbeit am Monatsende | Bericht entsteht automatisch aus den Systemdaten |
Bestellungen treffen als PDF, E-Mail-Text oder Ausdruck ein — jede in einem anderen Format. Eine KI-gestützte Prozessautomatisierung liest Positionen, Mengen, Wunschtermine und Lieferadressen aus, gleicht Artikelnummern mit dem ERP ab und legt einen fertigen Erfassungsvorschlag an. Auch gescannte Ausdrucke und Fax-Bestellungen lassen sich per Texterkennung (OCR) einlesen. Ein Mitarbeiter kontrolliert und gibt frei — statt zwanzig Minuten Tipparbeit bleibt ein kurzer Prüfblick.
Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Prüfzeugnisse und Rechnungen gehören jeweils zu einem Beschaffungsvorgang. Die Automatisierung ordnet eingehende Dokumente dem richtigen Vorgang zu, vergleicht Auftragsbestätigungen mit der Bestellung und meldet Abweichungen bei Preis, Menge oder Termin — bevor sie in der Produktion zum Problem werden. Das funktioniert auch dann, wenn Lieferanten kein EDI anbieten und alles per E-Mail in unterschiedlichen Formaten eintrifft — der Normalfall bei kleineren Zulieferern.
Reklamationen kommen per Mail, über das Kontaktformular oder telefonisch. Die KI erfasst jede Meldung strukturiert nach Produkt, Charge und Fehlerbild, verknüpft sie mit den Auftragsdaten und legt einen Antwortentwurf samt interner Weiterleitung an die Qualitätssicherung an. Die QS startet damit mit einem vollständigen Datensatz statt mit einer langen Mail-Kette. Für Anrufe außerhalb der Bürozeiten kann ein KI-Telefonassistent (Voice AI) Serviceanliegen aufnehmen und strukturiert ans Team übergeben.
Statt Zettelwirtschaft: Der Schichtleiter diktiert die Übergabe als Sprachnotiz, die KI strukturiert daraus ein Protokoll mit Störungen, offenen Aufträgen und Materialstand. Das Ergebnis ist durchsuchbar und geht automatisch an die nächste Schicht und die Produktionsleitung — auch Monate später lässt sich nachvollziehen, was in einer bestimmten Nacht an einer Anlage los war.
Kennzahlen aus ERP, Zeiterfassung und Buchhaltung fließen automatisch in einen Wochen- oder Monatsbericht: Auftragseingang, Rückstände, Ausschuss, offene Reklamationen. Die Geschäftsführung erhält den Bericht fertig aufbereitet, inklusive Hinweisen auf Auffälligkeiten — die Bewertung und die Konsequenzen daraus bleiben Chefsache. Der Unterschied zum Excel-Ritual: Der Bericht ist pünktlich da, immer gleich aufgebaut und niemand hat dafür einen halben Tag Daten zusammengetragen.
Als Pilotprozess eignet sich am besten ein Ablauf mit hohem Volumen und klaren Regeln — in vielen Produktionsbetrieben ist das die Auftragserfassung oder der Abgleich von Auftragsbestätigungen. Dort lässt sich der Effekt in Stunden pro Woche messen, und das Ergebnis trägt die Entscheidung über den weiteren Ausbau.
Ehrlichkeit gehört zur Beratung: KI ersetzt keine Fachkräfte an der Maschine, greift nicht in Anlagensteuerungen ein und trifft keine unternehmerischen Entscheidungen. Auch in der Verwaltung gilt: KI-Ergebnisse können Fehler enthalten. Deshalb sind Freigabeschritte fix eingeplant, und kein Dokument geht automatisch an Kunden oder Lieferanten hinaus.
Nicht jeder Prozess lohnt sich außerdem — bei sehr seltenen oder ständig wechselnden Abläufen ist ein gut organisierter Handgriff oft die bessere Lösung. Und Automatisierung funktioniert nur, wenn das Team sie versteht und mitträgt: Die Mitarbeiter, die einen Prozess heute erledigen, gehören von Anfang an eingebunden — sie kennen die Ausnahmen, an denen jede Automatisierung sonst scheitert.
Einen Überblick über den KI-Einsatz quer durch die Branchen des Landes gibt der Ratgeber KI in Vorarlberg. Für Bau- und Handwerksbetriebe gibt es die eigene Seite KI für Handwerk & Bau in Vorarlberg, für Handelsbetriebe und Logistik die Seite KI für Handel & E-Commerce in Vorarlberg.
Beschreiben Sie in der 60-Sekunden-Analyse kurz einen Prozess, der Sie Zeit kostet — Sie erhalten eine erste Einschätzung, ob und wie er sich automatisieren lässt, und eine ehrliche Antwort, falls nicht. Oder vereinbaren Sie über die Kontaktseite direkt ein Erstgespräch, auf Wunsch bei Ihnen in der Fertigung: Von Bludenz aus ist jeder Industriestandort im Land schnell erreicht, und ein Rundgang durch Fertigung und Büro sagt mehr über die Automatisierungspotenziale als jede Präsentation.
In den meisten Fällen ja. Moderne ERP-Systeme bieten Schnittstellen (APIs), ältere lassen sich oft über Exporte, Datenbankzugriffe oder eine E-Mail-Anbindung einbinden. Ob Ihr System geeignet ist, klärt sich im Erstgespräch meist rasch — eine Systemumstellung ist keine Voraussetzung.
Nein. Goma-IT setzt auf EU-Server oder selbst gehostete Systeme, die auf Wunsch auf eigener Infrastruktur laufen. Wo welche Daten verarbeitet werden, wird vor dem Start festgelegt und dokumentiert — Konstruktionsdaten und Kalkulationen bleiben unter Ihrer Kontrolle.
Das hängt vom Prozess ab. Am schnellsten rechnen sich Aufgaben mit hohem Belegvolumen und klaren Regeln, etwa Auftragserfassung oder Bestellabgleich. Deshalb startet die Zusammenarbeit mit einem messbaren Pilotprozess, an dem sich Aufwand und Ersparnis konkret ablesen lassen.
Nein. Die Systeme übernehmen Routinearbeit wie Abtippen, Zuordnen und Vorsortieren; Entscheidungen und Freigaben bleiben beim Menschen. Gerade bei Fachkräftemangel geht es darum, vorhandene Mitarbeiter von Routine zu entlasten — nicht darum, sie zu ersetzen.
Ja. Goma-IT sitzt in Bludenz, Termine vor Ort sind in ganz Vorarlberg gut machbar. Für die Prozessanalyse ist der Rundgang durch Fertigung und Büro oft der beste Weg, weil viele Abläufe erst dort sichtbar werden.
Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Automatisierung bei Ihnen ansetzen kann — telefonisch, online oder direkt vor Ort. Für eine erste Orientierung liefert die kostenlose 60-Sekunden-Analyse eine schnelle Einschätzung.